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Verleihung des Fürther Ludwig-Erhard-Preises 2017

Im Zeichen der Erinnerung an Ludwig Erhards 120. Geburtstag und 40. Todestag wurde vor rund 700 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und über 60 Schülern der Fürther Ludwig-Erhard-Preis 2017 zum 15. Mal verliehen. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung ging in diesem Jahr an die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Franziska Engelhard von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg für ihre Doktorarbeit über „Interkulturelles Management“ und dessen Einfluss auf die Unternehmensführung und -strategie. Festredner war Bundespräsident a. D. Joachim Gauck.

Evi Kurz überreichte Joachim Gauck als Dank eine gläserne Kopie der Fürther Ludwig-Erhard-Büste.

Evi Kurz, Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Inititativkreis Fürth e.V. und des Vorstands der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus sowie Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr und Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung richteten Grußworte an die Gäste.

Staatsminister Joachim Herrmann betonte Ludwig Erhards Verdienste im wirtschaftlichen Wiederaufbau und den sozialen Ausgleich Deutschlands:

 

„Als bayerischer Wirtschaftsminister, erster deutscher Wirtschaftsminister nach dem Krieg im Kabinett Adenauers und zuletzt als Bundeskanzler war Ludwig Erhard der Vater des Wirtschaftswunders in Deutschland.“

 

 

 

 

 

 

Als Festredner schlug der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck eine Brücke von Erhard zur aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation der Bundesrepublik.

Er sei weder Ökonom noch Wissenschaftler und so gäbe es sicher „bessere Fachredner als mich“, verkündete Joachim Gauck vor dem Publikum zu Beginn seiner Rede. Jedoch gelang ihm in beeindruckender Weise der Brückenschlag von der Idee der Sozialen Marktwirtschaft hin zur Gegenwart.

Die Kernthemen waren die Freiheit und Verantwortung als Basis für die Demokratie. Trotz des Wahlergebnisses und dem damit verbundenen Erstarken der AfD sieht Gauck diese nicht gefährdet. Er warnte davor in eine „Angststarre“ oder „Hysterie“ zu verfallen, „im Parlament einer gewachsenen und stabilen Demokratie“.

Den kompletten Text der Rede von Bundespräsident a. D. Joachim Gauck können Sie hier nachlesen.

Neben der Preisträgerin waren Dr. Christian Stauf und Dr. Julian Dörr nominiert.

Impressionen

Ludwig Erhard Initiativkreis Fürth e.V. - Rückblick